Kompetenznetz Patientenschulung e.V.
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Trainerausbildung

Die Kompetenz und das Engagement des Trainers sind die wichtigsten Grundlagen für das Gelingen einer Schulung und die Zufriedenheit der Teilnehmer. Umso wichtiger ist die gute Ausbildung der Trainer.

 

Parallel zum modularen Schulungsprogramm ModuS wurde daher eine modulare Trainerausbildung geschaffen. Sie soll einerseits auch bei weniger häufigen Erkrankungen eine qualifizierte Schulungsdurchführung gewährleisten und andererseits die Ausbildung von "Mehrfachtrainern" erleichtern.

Die Trainerausbildung nach KomPaS setzt sich aus 4 Bestandteilen zusammen:

  • Basiskompetenz Patiententrainer: Dieser 20 UE dauernde Theorieblock vermittelt indikationsübergreifend zentrales Wissen und Fertigkeiten für Patiententrainer, wie z.B.  Aufbau von Schulungseinheiten und didaktische Hilfsmittel. Der Erwerb der Basiskompetenz ist Voraussetzung für jeden Patiententrainer.

 

  • Indikationsspezifischer Theorieblock: In dieser Einheit werden das indikationsspezifische Hintergrundwissen vermittelt und die Fertigkeiten, die zur Durchführung der jeweiligen Schulung benötigt werden. Der Zeitumfang variiert je nach Krankheitsbild.  Aktuell existieren für 7 Indikationen solche Aufbaumodule, weitere sind in Vorbereitung.

 

  • Indikationsspezifische Hospitation: Um einen ersten Eindruck vom Ablauf und der "Philosophie" von Patientenschulungen zu bekommen, ist bei vielen Indikationen die Teilnahme an einer Patientenschulung verpflichtend.

 

  • Indikationsspezifische Supervision: Abschließend wird eine selbst durchgeführte Schulung(seinheit) entweder live oder per Video von einem erfahrenen Patiententrainer supervidiert.
Liste der von KomPaS-anerkannten Akademien inkl. Termine für Basistrainer-Ausbildung (Stand: 03/2016)
Basiskompetenz_2016.pdf
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